
Fersenschmerz und die Diagnose „Fersensporn“? Eine Münchner Orthopädin erklärt, warum der Sporn fast nie der wahre Grund ist – und warum über 1.100 Patienten heute wieder schmerzfrei gehen
Es ist einer dieser Sätze, die man sich in der Arztpraxis anhört und dann ein Leben lang mit sich herumträgt: „Sie haben einen Fersensporn.“ Ein kleiner knöcherner Auswuchs an der Ferse, sichtbar auf dem Röntgenbild, und plötzlich scheint klar, woher der stechende Schmerz bei jedem Schritt kommt. Doch was kaum jemandem erklärt wird: In den allermeisten Fällen verursacht genau dieser Sporn überhaupt keinen Schmerz. Und solange man das Falsche behandelt, wird es nicht besser – es wird schlimmer.
Wir haben mit Dr. med. Petra Gilbert gesprochen, Fachärztin für Orthopädie aus München. Sie hat in den letzten Jahren mehr als tausend Menschen mit hartnäckigem Fersenschmerz behandelt – und sie sagt einen Satz, der vielen Betroffenen zuerst den Boden unter den Füßen wegzieht: „Der Sporn ist meistens ein unschuldiger Zuschauer. Das Problem sitzt ein paar Millimeter weiter – und genau deshalb hilft vieles von dem, was Betroffene ausprobieren, einfach nicht.“
Der gefürchtete erste Schritt am Morgen – für viele Betroffene der schlimmste Moment des Tages.
Fast jeder Betroffene kennt diesen einen Moment. Der Wecker klingelt, man schwingt die Beine aus dem Bett, setzt den ersten Fuß auf den Boden – und dann dieser Stich. Ein heißer, stechender Schmerz mitten in der Ferse, als wäre man in einen spitzen Stein getreten. Man humpelt die ersten Meter ins Bad, hält sich an der Wäsche fest, und langsam, ganz langsam wird es erträglicher. „Genau dieser erste Schritt am Morgen“, sagt Dr. Gilbert, „ist das klassische Erkennungszeichen. Und er verrät mir als Ärztin sofort: Hier geht es nicht um den Knochen. Hier geht es um etwas, das über Nacht repariert wurde und beim ersten Schritt wieder aufreißt.“
Der Sporn ist nicht das Problem – das ist er fast nie
Um zu verstehen, warum so viele Behandlungen ins Leere laufen, muss man einen weit verbreiteten Irrtum auflösen. Der Fersensporn ist eine kleine Verkalkung, ein knöcherner Sporn am unteren Rand des Fersenbeins. Er entsteht langsam, über Jahre, als Reaktion des Körpers auf dauerhaften Zug. Und ja, auf dem Röntgenbild sieht er dramatisch aus – ein spitzer Dorn, der direkt in die Fußsohle zu zeigen scheint.
„Das Röntgenbild verführt dazu, eine schnelle Erklärung zu glauben“, sagt Dr. Gilbert. „Man sieht den Sporn, man hat Schmerzen, also muss der Sporn schuld sein. Aber das ist ein Trugschluss. Es gibt viele Menschen, die einen Fersensporn haben und nie auch nur das geringste Ziehen spüren. Und umgekehrt habe ich viele Patienten mit starken Fersenschmerzen gesehen, die überhaupt keinen Sporn hatten. Wäre der Sporn die Ursache, dürfte es diese beiden Gruppen gar nicht geben.“
„Der Sporn ist meistens ein unschuldiger Zuschauer. Das Problem sitzt woanders – und genau deshalb hilft das, was die meisten Betroffenen bisher ausprobiert haben, einfach nicht.“
Mit anderen Worten: Wer wegen des Schmerzes nur auf den Sporn starrt, behandelt den Falschen. Die eigentliche Ursache bleibt unbehandelt – und richtet jeden Tag weiteren Schaden an. Was wirklich wehtut, sitzt einige Millimeter weiter, in einem Gewebe, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben.
Was wirklich schmerzt: ein straffes Band unter Ihrer Fußsohle
Drehen Sie einmal gedanklich Ihren Fuß um und schauen Sie auf die Unterseite. Von der Ferse bis zu den Zehen verläuft dort ein straffes, sehniges Gewebeband – die Plantarfaszie. Man kann sie sich vorstellen wie eine kräftige Bogensehne, die das Längsgewölbe des Fußes zusammenhält. Bei jedem einzelnen Schritt spannt sich dieses Band an, federt den Aufprall ab und gibt die Energie wieder ab, wenn Sie sich vom Boden abstoßen. Sie gehört zu den am stärksten beanspruchten Geweben im Fuß – und die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass es sie gibt.
„Die Plantarfaszie hält Ihren Fuß bei jedem Schritt zusammen“, erklärt Dr. Gilbert. „Solange sie gesund ist, merken Sie nichts von ihr. Aber sie hat eine Grenze. Wenn Sie viel stehen, viel gehen, schwere Schuhe ohne Stütze tragen oder einfach Jahr für Jahr Belastung auf ihr lasten lassen, dann beginnt sie zu überlasten. Und genau am Ansatz, dort wo sie an der Ferse befestigt ist, entstehen winzige Risse. Mikrorisse. Das Gewebe entzündet sich. Und genau diese Entzündung – nicht der Knochen, nicht der Sporn – ist das, was Sie morgens beim ersten Schritt so quält.“
Nicht der Knochen, sondern das entzündete Gewebe am Fersenansatz – die Plantarfaszie – verursacht den Schmerz.
Es ist ein entscheidender Unterschied. Ein Knochen ist hart, unbeweglich, tot im Sinne von „da kann man nicht viel machen“. Aber zerrissenes, entzündetes Gewebe? Das ist lebendig. Das kann sich entzünden – und das kann wieder heilen. „Wenn die Patienten verstehen, dass ihr Schmerz von einem entzündeten, überlasteten Band kommt und nicht von einem unveränderlichen Knochensporn, sehe ich oft, wie etwas von ihnen abfällt“, sagt Dr. Gilbert. „Denn ein entzündetes Gewebe hat die Fähigkeit, sich zu erholen. Man muss ihm nur die richtigen Bedingungen geben.“
Eine Wunde, die jede Nacht heilt – und jeden Morgen wieder aufreißt
Hier wird es bitter. Denn der Körper ist klug: Jede Nacht, während Sie schlafen und der Fuß ruht, macht er sich an die Arbeit. Er repariert die winzigen Risse am Faszienansatz, bildet neues Gewebe, zieht die Wundränder zusammen. Über Nacht verkürzt und verklebt das Band ein Stück weit, um zu heilen. Und dann kommt der Morgen.
„Stellen Sie sich vor, Sie haben eine kleine Wunde an der Hand, die nachts ein Stück weit zuheilt“, sagt Dr. Gilbert. „Und jeden Morgen reißen Sie sie wieder auf. Tag für Tag. Die Wunde bekommt nie die Chance, wirklich zu verheilen.“ Genau das passiert beim ersten Schritt aus dem Bett: Das über Nacht verkürzte, frisch reparierte Band wird mit dem vollen Körpergewicht schlagartig wieder gedehnt – und die feinen, gerade erst geschlossenen Risse platzen erneut auf. Das ist dieser stechende Schmerz. Das ist die Wunde, die wieder aufreißt.
Und dann zerlegen Sie diesen Tag einmal in seine Bestandteile. Ein durchschnittlich aktiver Mensch macht mehrere tausend Schritte am Tag, viele kommen auf rund 8.000. Der Gang ins Bad, die Treppe in die Küche, der Weg zur Arbeit, das Stehen am Herd, der Einkauf, der Weg zurück. 8.000 Mal spannt sich das entzündete Band, 8.000 Mal zieht es an der wunden Stelle an der Ferse. Jeder einzelne Schritt ist ein neuer kleiner Angriff auf ein Gewebe, das eigentlich Ruhe bräuchte. „Es ist“, sagt Dr. Gilbert nüchtern, „als würden Sie eine offene Wunde tausende Male am Tag wieder aufdrücken. Kein Wunder, dass sie nicht zur Ruhe kommt.“
Bei jedem der rund 8.000 Schritte am Tag reissen die nachts verheilten Mikrorisse erneut auf.
Das erklärt auch ein Muster, das fast alle Betroffenen kennen: Morgens und nach längerem Sitzen ist es am schlimmsten, weil das Band geruht hat und sich verkürzt hat. Nach ein paar Schritten „läuft es sich ein“, das Gewebe wird wieder geschmeidiger, der Schmerz lässt etwas nach. Doch am Abend, nach einem langen Tag auf den Beinen, meldet sich die Ferse mit dumpfem, brennendem Pochen zurück. „Viele Patienten denken, an guten Tagen werde es besser“, sagt Dr. Gilbert. „In Wahrheit verschiebt sich der Schmerz nur. Solange die Ursache bleibt, bleibt der Kreislauf aus Aufreißen und Entzünden.“
Was passiert, wenn man nichts tut: Der Radius wird kleiner
Das Tragische an der Plantarfasziitis ist, dass sie von selbst fast nie besser wird – im Gegenteil. „Ich höre so oft den Satz: Das wird schon wieder von allein“, sagt Dr. Gilbert. „Aber dieses Gewebe heilt nicht von allein, solange es täglich weiter belastet wird. Es wird nicht besser. Es wird schlimmer. Und das Schlimmste daran ist nicht einmal der Schmerz selbst – es ist, was der Schmerz mit dem Leben der Menschen macht.“
Denn der menschliche Körper ist ein Meister im Ausweichen. Anfangs ist es nur eine Kleinigkeit: Man lässt den Abendspaziergang ausfallen, weil die Ferse danach so brennt. Dann meidet man die Treppe und nimmt den Aufzug. Dann wird der samstags geliebte Gang über den Wochenmarkt zur Qual – das lange Stehen, das Schlendern über das Kopfsteinpflaster – und irgendwann lässt man auch das. Man schickt jemand anderen einkaufen. Man sagt die Wanderung mit den Freunden ab. Man findet immer mehr Gründe, einfach sitzen zu bleiben.
Wenn der Bewegungsraum immer kleiner wird, bleibt am Ende oft nur der Blick durchs Fenster.
„Was als Fersenschmerz beginnt, endet bei vielen so, dass der Bewegungsraum langsam immer kleiner wird“, sagt Dr. Gilbert, und ihre Stimme wird leiser. „Eine Patientin hat mir einmal erzählt, dass sie am Fenster steht und ihren Enkeln beim Spielen im Garten zuschaut – weil das Mitlaufen, das Sich-Hinhocken einfach zu sehr schmerzt. Das ist mir geblieben. Denn frei gehen zu können ist nicht irgendein Detail. Es bedeutet Unabhängigkeit. Wer nicht mehr schmerzfrei gehen kann, verliert ein Stück Freiheit.“
Und sie warnt vor einem zweiten, schleichenden Effekt: der Schonhaltung. Wer wegen der Ferse anders auftritt, humpelt, das Gewicht verlagert, belastet plötzlich Knie, Hüfte und Rücken falsch. „Aus einem Fußproblem wird so über Monate ein Knieproblem, ein Hüftproblem, ein Rückenproblem“, sagt sie. „Der Körper ist eine Kette. Und je länger man wartet, desto länger und härter wird der Weg zurück. Genau deshalb ist es so wichtig, früh das Richtige zu tun.“
Die gute Nachricht: Dieses Gewebe kann heilen
So ernst die Lage klingt – und so wichtig ist es, sie ernst zu nehmen – hier kommt die Wende. Denn anders als ein Knochensporn ist die Plantarfaszie lebendiges Gewebe. Und lebendiges Gewebe kann heilen. „Das ist der Punkt, an dem ich meinen Patienten zum ersten Mal echte Hoffnung machen kann“, sagt Dr. Gilbert. „Die Plantarfaszie kann sich erholen. Die Risse können zur Ruhe kommen, die Entzündung kann abklingen. Aber nur unter drei Bedingungen – und sie müssen alle drei gleichzeitig erfüllt sein.“
- Den Druck herunternehmen. Die entzündete Stelle am Fersenansatz muss entlastet werden. Solange bei jedem Schritt das volle Gewicht auf die wunde Stelle knallt, kann nichts heilen. Der Druck muss weg von dort.
- Das Gewölbe stabilisieren. Bricht das Längsgewölbe bei jedem Schritt ein, wird die Faszie immer wieder überdehnt und neu eingerissen. Sie muss in der richtigen Position gehalten werden, damit die Risse Ruhe finden.
- Die Durchblutung hineinbringen. Heilung braucht Blut – Sauerstoff und Nährstoffe. Gerade dieses sehnige Gewebe ist von Natur aus schlecht durchblutet. Bekommt es mehr Durchblutung, beschleunigt das die Reparatur enorm.
„Wenn diese drei Dinge zusammenkommen – Druck runter, Gewölbe stabil, Durchblutung rein – dann, und erst dann, beginnt die Faszie wirklich zu heilen“, sagt Dr. Gilbert. „Der Teufelskreis aus Aufreißen und Entzünden wird durchbrochen. Und genau hier liegt der Grund, warum so vieles, was Betroffene bisher probiert haben, nicht funktioniert hat: Weil jede dieser Lösungen immer nur an einer Schraube dreht – und nie an allen drei gleichzeitig.“
Warum die üblichen Lösungen das Problem nicht lösen
Die meisten Betroffenen haben einen langen Leidensweg hinter sich, bevor sie verstehen, was wirklich los ist. Sie haben Geld ausgegeben, Geduld aufgebracht, gehofft – und wurden enttäuscht. Dr. Gilbert kennt jede dieser Stationen aus ihrer Praxis. „Es ist nicht so, dass diese Menschen nichts getan hätten“, sagt sie. „Im Gegenteil. Sie haben fast alles probiert. Nur leider Dinge, die jeweils nur ein Stück des Problems angehen – und das eigentliche Zusammenspiel nie herstellen.“
- Die Drogerie-Einlage für ein paar Euro. Weicher Schaum, der sich anfangs angenehm anfühlt – und nach zwei Wochen platt getreten ist. „Solche Einlagen polstern nur“, sagt Dr. Gilbert. „Sie nehmen vielleicht kurz etwas Druck weg, aber sie stützen das Gewölbe nicht und bringen keine Durchblutung. Das Gewölbe bricht weiter ein, die Faszie wird weiter überdehnt. Symptom kurz gedämpft, Ursache unberührt.“
- Die maßgefertigte orthopädische Einlage für 300 Euro. Teuer, individuell – und oft steinhart. „Viele dieser starren Schalen stützen zwar, aber sie sind so unnachgiebig, dass die Patienten sagen: Ich laufe wie auf einem Brett“, so Dr. Gilbert. „Sie halten den Fuß in Position, ja. Aber sie dämpfen kaum, und die Entzündung interessiert das nicht. Stützen allein heilt nicht.“
- Die Cortison-Spritze. Sie dämpft die Entzündung und damit den Schmerz – manchmal verblüffend schnell. „Aber das hält ein paar Wochen, dann ist alles wieder wie vorher“, sagt Dr. Gilbert. „Die Spritze ändert nichts an der Ursache. Das überlastete Band wird weiter bei jedem Schritt eingerissen. Cortison kauft Zeit, mehr nicht – und mehrfach gespritzt kann es das Gewebe sogar schwächen.“
- Die Physiotherapie. Sinnvoll, keine Frage – aber oft Monate Wartezeit auf einen Termin, dann ein paar Wochen Dehnübungen, und sobald die Sitzungen enden, kommt der Schmerz zurück. „Physio kann ein guter Baustein sein“, sagt Dr. Gilbert. „Aber sie löst das Grundproblem nicht, wenn der Fuß den Rest des Tages weiter falsch belastet wird. Zwei Stunden Übungen pro Woche gegen 8.000 falsche Schritte pro Tag – die Rechnung geht nicht auf.“
„Jede dieser Lösungen behandelt ein Symptom. Keine bringt Druck, Gewölbe und Durchblutung gleichzeitig ins Gleichgewicht. Genau das war die Lücke, die ich schließen wollte.“
Schaum, starre Schalen, Spritzen – jede dieser Lösungen bekämpft nur das Symptom, nie die Ursache.
Es ist dieser eine Gedanke, der sich bei Dr. Gilbert über Jahre festsetzte: Es gab keine einzige Lösung, die alle drei Heilungsbedingungen zugleich erfüllte. Die einen polsterten, ohne zu stützen. Die anderen stützten, ohne zu dämpfen. Wieder andere dämpften die Entzündung chemisch, ohne die Mechanik zu ändern. Und niemand dachte an die Durchblutung. „Mir war klar“, sagt sie, „wenn jemand dieses Problem wirklich lösen will, dann muss er aufhören, an einzelnen Schrauben zu drehen. Er muss an allen drei gleichzeitig ansetzen. Genau dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen – und er führt zurück zu einer Geschichte, die in der Praxis meines Vaters begann.“
Das Vermächtnis eines Münchner Orthopäden – und eine Tochter, die sein Lebenswerk vollendete
Wenn Dr. Petra Gilbert von ihrem Vater spricht, wird ihre Stimme weicher. Hans Gilbert, geboren 1943, war über vierzig Jahre lang Orthopäde in München-Schwabing – ein Mann der alten Schule, einer, der seinen Patienten nicht nur ins Röntgenbild, sondern in die Augen schaute. „Mein Vater hat in seinem Berufsleben tausende Füße gesehen“, erzählt sie. „Und kaum ein Leiden hat ihn so umgetrieben wie der Fersenschmerz. Weil er sah, wie viele Menschen damit kamen – und wie wenigen er wirklich dauerhaft helfen konnte.“
Jahr für Jahr saßen sie vor ihm: die Verkäuferin, die acht Stunden am Tag hinter der Theke stand. Der Dachdecker, der auf Leitern und harten Ziegeln balancierte. Die Pflegerin, die im Schichtdienst über Klinikflure eilte. Der Lagerist, der Kilometer auf Beton zurücklegte. Menschen, die ihre Füße brauchten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen – und denen genau diese Füße den Dienst verweigerten. „Er probierte alles, was der Markt hergab“, sagt Dr. Gilbert. „Jede Einlage, jede Schiene, jede Therapie. Und immer wieder kamen dieselben Patienten zurück und sagten: Herr Doktor, es ist wieder da. Das hat ihn nicht mehr losgelassen.“
„Mein Vater hat einmal zu mir gesagt: Petra, es kann doch nicht sein, dass wir den Menschen den Mond versprechen können, aber einer einfachen entzündeten Ferse machtlos gegenüberstehen. Das muss besser gehen.“
Irgendwann hörte Hans Gilbert auf zu warten, dass jemand anderes das Problem löste. Er begann selbst. Abends, wenn die Praxis leer war, saß er an seinem Schreibtisch, breitete Schaumstoffe, Korkplatten und Gummimaterialien aus, schnitt, klebte, formte. Er füllte ein Notizbuch nach dem anderen mit Skizzen, Messungen, Beobachtungen seiner Patienten. „Ich erinnere mich, wie ich als junge Frau in die Praxis kam und ihn dort sitzen sah, die Lupe in der Hand, über einer halb fertigen Sohle gebeugt“, sagt Dr. Gilbert. „Er hatte eine Idee, die ihn nicht mehr losließ: Eine Einlage, die nicht nur eines kann, sondern alles gleichzeitig. Druck nehmen, stützen, durchbluten. Er nannte es seine drei Bedingungen.“
Auf dem Schreibtisch von Hans Gilbert: Notizen und der erste Prototyp, den er nicht mehr vollenden konnte.
Es war kein Hobby mehr. Es war zu seiner Mission geworden. Über Jahre verfeinerte Hans Gilbert seinen Ansatz, baute Prototypen, ließ einzelne Patienten testen, verwarf, begann von vorn. Er kam dem, was er suchte, immer näher. Doch das Leben gab ihm nicht genug Zeit. Im Jahr 2021 starb Hans Gilbert – und ließ einen Prototyp zurück, der fast fertig war, aber eben nur fast. Eine Sohle, in der seine vierzig Jahre Erfahrung steckten, und ein Stapel Notizbücher, in denen jeder Gedanke festgehalten war, den er sich je dazu gemacht hatte.
„Als wir seinen Schreibtisch geräumt haben, fand ich diese Notizbücher und den Prototyp“, erinnert sich Dr. Gilbert, und man hört, wie nah ihr dieser Moment bis heute geht. „Ich saß da, hielt diese halb fertige Sohle in der Hand, und mir wurde klar: Das hier darf nicht in einer Schublade verschwinden. Das ist das Lebenswerk meines Vaters. Und es ist nah dran. So nah.“ In diesem Moment, sagt sie, traf sie eine Entscheidung. Sie würde vollenden, was ihr Vater begonnen hatte. Nicht aus Gefühlsduselei – sondern weil sie als Fachärztin für Orthopädie genau verstand, wie richtig sein Ansatz war.
14 Monate, 30 Materialien, 12 Versionen
Danach kam der schwere Teil. Aus einer groben Idee ein fertiges, alltagstaugliches Produkt zu machen, das tatsächlich alle drei Heilbedingungen erfüllt, ist ein gewaltiger Unterschied. „Mein Vater hatte das Prinzip“, sagt Dr. Gilbert. „Aber das Prinzip ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte ist die Umsetzung – und die hat mich vierzehn Monate gekostet.“
Sie testete über 30 verschiedene Materialien. Schäume, die zu weich waren und nach Tagen einsackten. Schäume, die zu hart waren und sich wie ein Brett anfühlten. Stützmaterialien, die zwar das Gewölbe hielten, aber nicht atmeten. Oberflächen, die gut aussahen, aber keine Wirkung hatten. „Es war ein ständiges Abwägen“, sagt sie. „Druck nehmen, ohne die Stütze zu verlieren. Stützen, ohne hart zu werden. Dämpfen, ohne durchzusacken. Jedes Mal, wenn ich an einer Stellschraube drehte, veränderte sich etwas an einer anderen. Das war die eigentliche Kunst.“
Insgesamt entstanden in 14 Monaten 12 komplette Versionen der Sohle, jede ein Stück besser als die vorige, jede an echten Trägern getestet, bewertet, überarbeitet. „Ich wollte keine Sohle, die im Labor gut aussieht“, sagt Dr. Gilbert. „Ich wollte eine, die der Verkäuferin nach acht Stunden hinter der Theke wirklich hilft. Die dem Dachdecker auf der Leiter hilft. Erst als die Tester anfingen, mir genau das zu sagen – dass der erste Schritt am Morgen leichter wird, dass der Abend erträglicher wird – wusste ich: Jetzt ist sie fertig. Jetzt ist es das, woran mein Vater geglaubt hat.“
30 Materialien, 12 Versionen, 14 Monate Entwicklung bis zur fertigen stepz Entlastungssohle.
Das Ergebnis trägt heute einen Namen: die stepz Entlastungssohle. Es ist, soweit Dr. Gilbert es überblickt, die erste Einlage, die nicht nur an einer einzigen Schraube dreht, sondern alle drei Probleme zugleich angeht – Druck herunternehmen, Gewölbe stabilisieren, Durchblutung hineinbringen. „Es ist keine Polster-Einlage und keine starre Stütz-Schale“, sagt sie. „Es ist etwas Neues. Drei Zonen, die zusammenarbeiten. Genau so, wie mein Vater es sich vorgestellt hat.“
Drei Zonen, drei Heilbedingungen – in einer Sohle
Die Idee hinter der stepz Entlastungssohle ist so einfach wie klar: Wenn Heilung drei Dinge gleichzeitig braucht – weniger Druck, ein stabiles Gewölbe, mehr Durchblutung – dann muss eine Sohle eben genau diese drei Dinge gleichzeitig liefern. Nicht eines davon, perfekt. Sondern alle drei, im Zusammenspiel. Deshalb ist die Sohle in drei funktionale Zonen aufgebaut, die jeweils eine der drei Bedingungen erfüllen – und erst gemeinsam den Teufelskreis aus Aufreißen und Entzünden durchbrechen.
Schon auf den ersten Blick sieht man, dass die stepz Entlastungssohle keine gewöhnliche Einlage ist. Das markante Coral-Orange der Sohle, die tiefe, schalenförmige Ferse, die sanft genoppte Oberfläche, die wabenartige Struktur an der Kante – alles daran hat einen Zweck. „Es gibt an dieser Sohle nichts, was nur zur Zierde da ist“, sagt Dr. Gilbert. „Jedes Detail hat einen Job. Und jeder dieser Jobs zielt auf eine der drei Heilbedingungen.“
Die stepz Entlastungssohle in Coral-Orange – drei Zonen für drei Heilbedingungen in einer Sohle.
Sehen Sie selbst, wie die drei Zonen zusammenarbeiten
Am einfachsten versteht man das Prinzip, wenn man es in Bewegung sieht. Im folgenden kurzen Video zeigt Dr. Gilbert, was bei jedem einzelnen Schritt in der Sohle passiert – und warum genau dieses Zusammenspiel den Unterschied macht, den keine gewöhnliche Einlage schafft.
Dr. med. Petra Gilbert erklärt das 3-Zonen-Prinzip der stepz Entlastungssohle.
Erstens: Den Druck von der entzündeten Stelle nehmen
Die erste Zone ist das Fundament. Sie besteht aus einer tiefen Fersenschale und einer biomechanischen Gewölbestütze. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass der Fuß bei jedem Schritt in genau der Position gehalten wird, in der er gehalten werden muss – und dass das volle Körpergewicht nicht länger ungebremst auf die wunde, entzündete Stelle am Fersenansatz prallt.
„Stellen Sie sich die tiefe Fersenschale wie ein Nest für Ihre Ferse vor“, erklärt Dr. Gilbert. „Sie fasst die Ferse von allen Seiten, zentriert sie und fängt den Aufprall ab, bevor er die empfindliche Stelle erreicht. Und die Gewölbestütze verhindert, dass das Längsgewölbe bei jedem Schritt einbricht. Denn genau dieses Einbrechen ist es, was die Plantarfaszie immer wieder überdehnt und neu einreißt. Halten Sie das Gewölbe stabil, nehmen Sie den Zug von der Faszie – und die Risse bekommen endlich die Ruhe, die sie zum Heilen brauchen.“
Der Effekt: Jeder Schritt wird kontrolliert und gedämpft statt hart und ruckartig. Der Druck wird weg von der entzündeten Stelle geleitet, hin zu Bereichen, die die Last gut tragen können. „Das ist der Unterschied zwischen einer Sohle, die nur polstert, und einer, die wirklich entlastet“, sagt Dr. Gilbert. „Polstern macht es kurz weicher. Entlasten verändert die Mechanik. Und nur das lässt die Faszie zur Ruhe kommen.“
Die tiefe Fersenschale und die Gewölbestütze nehmen den Druck von der entzündeten Stelle.
Zweitens: Die Durchblutung ins Gewebe pumpen
Die zweite Zone ist das, was die stepz Entlastungssohle von praktisch allen anderen Einlagen unterscheidet. Es ist die Massage-Noppen-Oberfläche. Wer die Sohle in die Hand nimmt, spürt unter den Fingerspitzen unzählige kleine, weiche Erhebungen. Sie sind nicht zur Zierde da – sie sind das Herzstück der zweiten Heilbedingung in dieser Sohle: die Durchblutung.
„Hier kommt der Punkt, an den fast niemand denkt“, sagt Dr. Gilbert. „Sehniges Gewebe wie die Plantarfaszie ist von Natur aus schlecht durchblutet. Und ohne Blut keine Heilung – denn das Blut bringt den Sauerstoff und die Nährstoffe, die das Gewebe zum Reparieren braucht. Genau deshalb dauert die Heilung an der Ferse so lange. Wir müssen die Durchblutung aktiv hineinbringen.“
Und genau das tun die Noppen. Bei jedem einzelnen Schritt drücken sie sanft gegen die Fußsohle, geben wieder nach, drücken erneut – ein feines, gleichmäßiges Pumpen, das die Durchblutung anregt und frisches Blut in das entzündete Gewebe treibt. „Es ist wie eine Fußmassage, die nie aufhört“, sagt Dr. Gilbert und lächelt. „Mit jedem Schritt, den Sie ohnehin machen, massieren Sie Ihre eigene Fußsohle und pumpen Durchblutung dorthin, wo sie gebraucht wird. Mehr Blut bedeutet mehr Sauerstoff, mehr Nährstoffe – und das bedeutet schnellere Heilung. Sie tun nichts extra. Sie gehen einfach. Und die Sohle erledigt den Rest.“
Bei jedem Schritt pumpen die Massage-Noppen frische Durchblutung ins entzündete Gewebe.
Drittens: Jeden Aufprall abfangen, bevor er die Ferse erreicht
Die dritte Zone bildet die tragende Basis der Sohle: eine Memoryfoam-Basis mit Wabenstruktur und integrierten Lüftungskanälen. Wenn die ersten beiden Zonen den Druck umleiten und die Durchblutung anregen, dann sorgt diese dritte Zone dafür, dass von der harten Wucht des Auftretens möglichst wenig überhaupt erst an der entzündeten Ferse ankommt.
„Denken Sie an den Unterschied zwischen einem Sprung auf Beton und einem Sprung auf eine weiche Matte“, sagt Dr. Gilbert. „Beim Beton geht die ganze Wucht durch den Körper. Bei der Matte wird sie geschluckt. Genau das macht der Memoryfoam. Er passt sich der Form Ihres Fußes an und verwandelt jeden harten Aufschlag in eine sanfte, kontrollierte Dämpfung.“ Die Wabenstruktur sorgt dabei dafür, dass diese Dämpfung nicht durchsackt, sondern federnd bleibt – Schritt für Schritt, über Stunden, über Jahre.
Und weil Füße, die den ganzen Tag in Schuhen stecken, schnell heiß und feucht werden, laufen feine Lüftungskanäle durch die Basis. Sie sorgen dafür, dass die Luft zirkulieren kann, und halten den Fuß trocken und frisch. „Eine Sohle, die man den ganzen Tag tragen soll, muss auch angenehm zu tragen sein“, sagt Dr. Gilbert. „Ein heißer, schwitzender Fuß hält das nicht durch. Deshalb war mir die Belüftung genauso wichtig wie alles andere.“
Die Memoryfoam-Wabenstruktur schluckt jeden Aufprall, Lüftungskanäle halten den Fuß frisch.
„Druck runter, Gewölbe stabil, Durchblutung rein – und jeder Aufprall gedämpft, bevor er die Ferse erreicht. Zum ersten Mal arbeiten alle drei Heilbedingungen zusammen. Genau das ist der Moment, in dem die Plantarfaszie endlich heilen kann.“
Was nach 30 Tagen passiert – ein typischer Verlauf
Wenn Druck und Aufprall weg sind, das Gewölbe steht und frische Durchblutung ins Gewebe strömt, dann passiert das, was vorher nie passieren konnte: Der Entzündungskreislauf bricht. Die nachts reparierten Risse werden morgens nicht mehr mit voller Wucht aufgerissen. Das Gewebe bekommt zum ersten Mal seit langem die Chance, wirklich zur Ruhe zu kommen – und zu heilen. „Wichtig ist mir der Unterschied“, sagt Dr. Gilbert. „Wir betäuben hier nichts. Wir überdecken den Schmerz nicht. Wir geben dem Gewebe die Bedingungen, unter denen es sich selbst reparieren kann. Was die Menschen spüren, ist nicht eine Betäubung – es ist echte Heilung.“
Natürlich ist jeder Fuß anders, und niemand kann ein Versprechen auf den Tag genau geben. Aber bei vielen Trägern zeichnet sich ein typischer Verlauf ab:
- Schon beim ersten Tragen: Viele spüren eine Entlastung – der Fuß liegt anders, weicher, getragener. Der erste Schritt fühlt sich oft gleich anders an.
- Nach den ersten Tagen: Der gefürchtete erste Schritt am Morgen wird erträglicher. Das Humpeln zum Bad wird weniger, der heiße Stich verliert seine Schärfe.
- Nach ein bis zwei Wochen: Der lange Tag auf den Beinen hinterlässt am Abend nicht mehr dieses brennende Pochen. Man bemerkt die Ferse seltener – und das ist genau das Ziel.
- Nach rund 30 Tagen: Viele berichten, dass sie morgens aufstehen, ohne zusammenzuzucken. Dass sie wieder einkaufen gehen, ohne an die Ferse zu denken. Dass sie mit den Enkeln in den Garten gehen – und wieder mitmachen können.
Diese Beobachtungen sind kein Zufall. Inzwischen tragen über 1.100 Menschen die stepz Entlastungssohle – und die Rückmeldungen sind eindeutig:
- 94 % berichten von deutlich weniger Schmerzen.
- 88 % spüren eine Entlastung bereits beim ersten Tragen.
- 96 % würden die Sohle weiterempfehlen.
„Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, der wieder ein Stück Leben zurückbekommen hat“, sagt Dr. Gilbert. „Und dahinter steht mein Vater. Wenn ich solche Rückmeldungen lese, denke ich manchmal: Papa, du hattest recht.“
Nach einigen Wochen berichten viele: wieder einkaufen, wieder im Garten – ohne an den Schmerz zu denken.
Das Angebot – und warum drei Paar Sinn ergeben
Wer den Schmerz kennt, weiß: Man will ihn nicht halb loswerden, sondern ganz. Deshalb gibt es die stepz Entlastungssohle als durchdachtes Paket – und das aktuelle Angebot macht den Einstieg leicht. Statt einzelner Paare zum vollen Preis gibt es gerade das größte Paket mit dem deutlichsten Vorteil:
Das 3 Paar Paket – 55€ statt 135€ (Spare 70%), inklusive zwei Gratis-Geschenken im Wert von 60€.
Rechnen wir kurz nach. Drei Paar für 55€ statt 135€ – das sind 70 % gespart. Dazu kommen zwei Gratis-Zugaben: ein Fersenpolster für zusätzliche Entlastung im Wert von 15€ und ein Fuß-Massage-Roller im Wert von 45€, der die Durchblutung auch am Feierabend in Schwung hält. Zusammen mit dem Paketrabatt sparen Sie so über 130€.
Und warum gleich drei Paar? „Weil Sie dann immer ein frisches Paar griffbereit haben“, sagt Dr. Gilbert. Der einfache Gedanke dahinter: eines tragen, eines in der Wäsche, eines in Reserve. So hat man immer ein frisches Paar griffbereit, ohne je auf die Entlastung verzichten zu müssen. Viele Paare und Familien bestellen ohnehin gemeinsam – oft kauft der eine Partner für den anderen mit, oder die erwachsenen Kinder für die Eltern. Bei diesem Paketpreis lohnt sich das für alle.
Und falls Sie jetzt zögern: Genau dafür gibt es die 30-Tage-Garantie. Sie haben im Grunde zwei Möglichkeiten. Die erste: weitermachen wie bisher, jeden Morgen den gleichen Stich, jeden Abend das gleiche Brennen, und hoffen, dass es von allein besser wird – obwohl Sie inzwischen wissen, dass es das fast nie tut. Die zweite: die stepz Entlastungssohle 30 Tage lang testen. Spüren Sie keine Besserung, bekommen Sie Ihr Geld zurück – ohne Wenn und Aber. „Das Risiko tragen wir, nicht Sie“, sagt Dr. Gilbert. „Probieren Sie es aus. Geben Sie Ihren Füßen die Chance, die sie verdienen.“
So einfach ist die Anwendung – einlegen und losleben
Bei aller durchdachten Technik – das Anwenden selbst könnte kaum einfacher sein. „Ich sage meinen Patienten immer: Das Komplizierteste, was Sie tun müssen, ist, die Sohle in den Schuh zu legen“, sagt Dr. Gilbert und lacht. „Es gibt keine Eingewöhnungsübungen, keine App, keine Tabelle, in die Sie etwas eintragen müssen. Sie legen sie morgens in den Schuh, schlüpfen hinein – und der Rest passiert von ganz allein, während Sie einfach Ihren Tag leben.“
Die stepz Entlastungssohle passt in praktisch jeden geschlossenen Schuh. In den Sneaker für den Spaziergang, in den Wanderschuh für den Sonntagsausflug, in den Arbeitsschuh für die Schicht, in den bequemen Alltagsschuh für daheim. Wer möchte, schneidet sie entlang der vorgezeichneten Linien millimetergenau auf seine Schuhgröße zu – eine Schere genügt, fertig. „Viele wechseln sie einfach morgens von einem Schuh in den anderen“, sagt Dr. Gilbert. „Andere haben sie in mehreren Paaren liegen, damit sie nie darüber nachdenken müssen. Beides geht.“
Morgens einlegen, fertig – die Sohle passt in Sneaker, Wander-, Arbeits- und Alltagsschuhe.
Und sie ist gebaut, um zu bleiben. Während die billige Drogerie-Einlage nach zwei Wochen platt getreten ist, hält die stepz Entlastungssohle bei normaler Nutzung mehrere Jahre. „Das war meinem Vater wichtig, und mir ist es genauso wichtig“, sagt Dr. Gilbert. „Eine Sohle, die nach kurzer Zeit ihre Wirkung verliert, ist nicht nur Geldverschwendung – sie nimmt der Faszie die Ruhe wieder weg, die sie gerade erst bekommen hat. Diese hier soll Sie wirklich lange begleiten.“
Nur ein Bezugsweg – und eine wichtige Warnung
An dieser Stelle wird Dr. Gilbert ungewohnt deutlich. Denn mit dem Erfolg kamen die Nachahmer. „Es kursieren inzwischen Kopien“, sagt sie. „Vor allem auf großen Marktplätzen wie Amazon oder eBay tauchen billige Nachbauten auf, die von außen ähnlich aussehen, aber mit dem Original nichts zu tun haben. Kein abgestimmtes 3-Zonen-Prinzip, kein durchdachter Memoryfoam, keine echte Gewölbestütze. Nur eine bunte Hülle, die so tut als ob.“
Deshalb gibt es die echte stepz Entlastungssohle ausschließlich über den offiziellen Shop unter wearstepz.com – nicht bei Amazon, nicht bei eBay, nicht in der Drogerie um die Ecke. „Ich weiß, das klingt unbequem in einer Zeit, in der man alles mit einem Klick bestellt“, sagt Dr. Gilbert. „Aber es ist der einzige Weg, auf dem ich dafür geradestehen kann, dass Sie genau das bekommen, woran mein Vater und ich gearbeitet haben. Wer das Original will, bekommt es nur direkt.“
„Wer das Echte will, bekommt es nur direkt über wearstepz.com. Alles andere ist eine bunte Hülle, die so tut als ob – und Ihrer Ferse nicht hilft.“
„Ich bin Ärztin, keine Geschäftsfrau“ – warum der Preis ist, wie er ist
Man könnte sich fragen, warum eine Sohle, in der vierzig Jahre ärztliche Erfahrung, vierzehn Monate Entwicklung, dreißig getestete Materialien und zwölf Versionen stecken, nicht das Vielfache einer 300-Euro-Orthopädeneinlage kostet. Auf diese Frage hat Dr. Gilbert eine klare Antwort.
„Ich bin Ärztin, keine Geschäftsfrau“, sagt sie. „Mein Vater hat das nicht entwickelt, um reich zu werden. Er hat es entwickelt, weil er es nicht mehr ertragen konnte, dass dieselben Menschen immer wieder mit denselben Schmerzen vor ihm saßen und er ihnen nicht helfen konnte. Wenn ich diese Sohle jetzt zu einem Preis anbiete, den sich nur wenige leisten können, dann verrate ich genau den Gedanken, aus dem heraus sie entstanden ist.“
Genau deshalb gibt es die stepz Entlastungssohle nicht einzeln zum Maximalpreis, sondern als faires Paket – und das aktuelle Angebot macht den Einstieg so leicht wie möglich:
Das 3 Paar Paket – 55€ statt 135€ (Spare 70%), inklusive zwei Gratis-Geschenken im Wert von 60€.
Drei Paar für 55€ statt 135€ – 70 % gespart. Dazu zwei Gratis-Zugaben: ein Fersenpolster für zusätzliche Entlastung im Wert von 15€ und ein Fuß-Massage-Roller im Wert von 45€, der die Durchblutung auch am Feierabend in Schwung hält. Allein die Zugaben haben einen Wert von 60€ – macht eine Gesamtersparnis von deutlich über 130€.
Und warum gleich drei Paar? „Weil es im Alltag einfach Sinn ergibt“, sagt Dr. Gilbert. Der einfache Gedanke dahinter: eines tragen, eines in der Wäsche, eines in Reserve. So hat man immer ein frisches Paar griffbereit und muss nie auf die Entlastung verzichten. „Und ehrlich gesagt“, fügt sie hinzu, „bestellen die meisten ohnehin für mehrere. Der eine Partner für den anderen. Die erwachsene Tochter für ihre Mutter. Wer einmal gespürt hat, was es bedeutet, wieder schmerzfrei zu gehen, der gönnt es auch den Menschen, die er liebt.“
Das 3-Paar-Paket inklusive Gratis-Fersenpolster und Fuß-Massage-Roller – Gesamtwert weit über dem Preis.
30 Tage testen – das Risiko trage nicht ich, sondern stepz
Bleibt die Frage, die sich jeder stellt, der schon zu oft enttäuscht wurde: Was, wenn es bei mir nicht wirkt? „Diese Frage ist berechtigt“, sagt Dr. Gilbert. „Wer jahrelang Geld für Einlagen, Spritzen und Therapien ausgegeben hat, ohne dass es besser wurde, der ist zu Recht misstrauisch. Genau deshalb gibt es die 30-Tage-Garantie.“
Die Rechnung ist einfach. Sie haben im Grunde zwei Möglichkeiten. Option eins: weitermachen wie bisher – jeden Morgen der gleiche Stich, jeden Abend das gleiche Brennen, und die Hoffnung, dass es irgendwann von allein besser wird, obwohl Sie jetzt wissen, dass es das fast nie tut. Option zwei: die stepz Entlastungssohle 30 Tage lang testen, im eigenen Alltag, in den eigenen Schuhen. Spüren Sie keine Besserung, schicken Sie sie zurück und bekommen Ihr Geld zurück – ohne Wenn und Aber, ohne langes Nachfragen am Telefon.
„Dass so wenige Menschen von dieser Garantie Gebrauch machen, sagt eigentlich alles“, so Dr. Gilbert. Tatsächlich liegt die Rückgabequote bei unter 3 Prozent – mehr als 97 von 100 Käufern behalten ihre Sohlen. „Das Risiko trage am Ende nicht ich und tragen nicht Sie“, sagt sie. „Das Risiko trägt stepz. Sie geben Ihren Füßen einfach die Chance, die sie verdienen.“
Was Betroffene berichten
Fazit: Endlich an der Ursache ansetzen – statt am falschen Verdächtigen
Der Fersensporn ist fast nie der wahre Grund für Ihren Schmerz. Was wirklich wehtut, ist die überlastete, entzündete Plantarfaszie – ein Gewebe, das jede Nacht zu heilen versucht und jeden Morgen wieder aufreißt. Genau deshalb haben Drogerie-Einlagen, starre Schalen, Spritzen und einzelne Therapiebausteine so oft enttäuscht: Sie alle drehen nur an einer Schraube. Heilung aber braucht drei Dinge gleichzeitig – weniger Druck, ein stabiles Gewölbe und mehr Durchblutung.
Die stepz Entlastungssohle – aus den Notizen eines Münchner Orthopäden und von seiner Tochter fertig entwickelt – ist die erste Einlage, die genau das in einer einzigen Sohle vereint. Über 1.100 Menschen tragen sie heute, die Rückmeldungen sind eindeutig, und das Risiko nimmt Ihnen die 30-Tage-Garantie ab. Die Frage ist am Ende nur, welche der beiden Optionen Sie wählen: weitermachen wie bisher – oder Ihren Füßen die Chance geben, die sie verdienen.
Häufig gestellte Fragen
Ich habe doch nachweislich einen Fersensporn auf dem Röntgenbild. Hilft mir die Sohle überhaupt?
In den allermeisten Fällen verursacht der Sporn selbst gar keinen Schmerz – sehr viele Menschen haben einen Sporn und spüren nie etwas davon. Der Schmerz kommt fast immer von der entzündeten Plantarfaszie am Fersenansatz. Genau dort setzt die Sohle an: Sie nimmt den Druck, stabilisiert das Gewölbe und fördert die Durchblutung. Der vorhandene Sporn ist dabei meist nur ein unschuldiger Zuschauer.
Wie schnell spüre ich einen Unterschied?
Das ist individuell, aber 88 % der Träger berichten von einer spürbaren Entlastung bereits beim ersten Tragen. Der gefürchtete erste Schritt am Morgen wird bei vielen nach einigen Tagen erträglicher. Ein typischer Verlauf zeigt nach rund 30 Tagen deutlich weniger Schmerzen – weil das Gewebe in dieser Zeit zur Ruhe kommen und heilen kann.
Was unterscheidet die stepz Sohle von meiner Einlage aus der Drogerie?
Drogerie-Einlagen aus weichem Schaum polstern nur – sie sind nach kurzer Zeit platt getreten, stützen das Gewölbe nicht und bringen keine Durchblutung. Die stepz Sohle vereint dagegen alle drei Heilbedingungen in einer Sohle: tiefe Fersenschale und Gewölbestütze gegen den Druck, Massage-Noppen für die Durchblutung, Memoryfoam-Wabenstruktur für die Dämpfung.
Ich habe schon eine teure orthopädische Einlage. Brauche ich die dann noch?
Viele maßgefertigte Einlagen stützen zwar, sind aber so starr, dass Träger sagen, sie liefen „wie auf einem Brett“. Sie dämpfen kaum und tun nichts gegen die Entzündung. Die stepz Sohle ist gezielt dafür entwickelt, alle drei Faktoren gleichzeitig anzugehen – Stütze, Dämpfung und Durchblutung. Viele Betroffene erleben gerade das als den entscheidenden Unterschied.
In welche Schuhe passt die Sohle?
In praktisch jeden geschlossenen Schuh – Sneaker, Wanderschuhe, Arbeitsschuhe und bequeme Alltagsschuhe. Bei Bedarf lässt sie sich entlang der vorgezeichneten Linien mit einer Schere millimetergenau auf Ihre Größe zuschneiden.
Wie lange hält eine Sohle?
Bei normaler täglicher Nutzung hält die stepz Entlastungssohle mehrere Jahre – im Gegensatz zu billigen Schaumeinlagen, die oft schon nach zwei Wochen platt sind. Genau deshalb ergibt das 3-Paar-Paket Sinn: eines tragen, eines in der Wäsche, eines in Reserve.
Warum gleich drei Paar – reicht nicht eines?
Drei Paar sorgen dafür, dass Sie nie auf die Entlastung verzichten müssen: eines im Alltagsschuh, eines im zweiten Schuhpaar oder in der Wäsche, eines in Reserve. Außerdem bestellen viele für Partner oder Eltern mit. Im 3-Paar-Paket sparen Sie 70 % und bekommen Fersenpolster und Fuß-Massage-Roller gratis dazu.
Ist das ein Heilversprechen?
Nein. Jeder Fuß ist anders, und niemand kann ein Ergebnis auf den Tag genau garantieren. Was wir sagen können: Die Sohle schafft die Bedingungen, unter denen die Plantarfaszie heilen kann – Druck runter, Gewölbe stabil, Durchblutung rein. Die Rückmeldungen von über 1.100 Trägern sind im Schnitt sehr positiv, und falls es bei Ihnen nicht wirkt, greift die 30-Tage-Garantie.
Wie funktioniert die 30-Tage-Garantie genau?
Sie testen die Sohlen 30 Tage lang in Ihrem Alltag. Spüren Sie keine Besserung, schicken Sie sie zurück und erhalten Ihr Geld zurück – ohne Wenn und Aber. Die Rückgabequote liegt übrigens bei unter 3 Prozent, was zeigt, wie selten dieser Fall überhaupt eintritt.
Wo bekomme ich die echte stepz Sohle – gibt es sie bei Amazon?
Die echte stepz Entlastungssohle gibt es ausschließlich über den offiziellen Shop unter wearstepz.com. Auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay kursieren billige Kopien, die ähnlich aussehen, aber das abgestimmte 3-Zonen-Prinzip nicht haben. Wer das Original mit voller Wirkung will, bestellt direkt.
Kann ich die Sohle auch tragen, wenn ich viel stehe oder körperlich arbeite?
Gerade dafür wurde sie entwickelt. Ein großer Teil der Betroffenen sind Menschen, die viel stehen oder gehen – in der Pflege, im Handwerk, im Lager, im Einzelhandel. Die Dämpfung und Entlastung wirkt genau dann am stärksten, wenn die Füße den ganzen Tag arbeiten müssen.
Kommentare
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Thomas Henkel
noch so eine internet werbung wo am ende eh nix bei rauskommt. einlagen hab ich beim orthopäden schon zwei mal bekommen und gebracht hat es null
stepz Team
Hallo Thomas, das können wir gut verstehen – gerade wenn man mit klassischen Einlagen schon Pech hatte. Unsere Sohlen setzen genau am Fersenbereich an und entlasten die Plantarfaszie gezielt. Falls sie bei Ihnen nicht den gewünschten Effekt bringen, können Sie sie innerhalb der 30-Tage-Garantie problemlos zurückgeben. Viele Grüße, Ihr stepz Team
Renate Wolff
Ich möchte hier auch einmal etwas dazu schreiben. Ich bin 68 Jahre alt und leide seit zwei Jahren unter starken Fersenschmerzen am Morgen. Eine Bekannte hatte mir die Sohlen empfohlen und ich bin wirklich positiv überrascht. Das Auftreten fällt mir deutlich leichter. Eine gute Empfehlung.
Sandra Bauer
hab die meinem mann bestellt der steht den ganzen tag in der werkstatt und hat abends immer über die füße gejammert. seitdem is ruhe haha er will jetzt noch ein paar für die arbeitsschuhe
Petra Neumann
mal ne frage wie is das mit der größe? hab 38/39 je nach schuh.. kann man die zuschneiden oder wie läuft das
stepz Team
Hallo Petra, kein Problem – die Sohlen gibt es in Größenbereichen und lassen sich an der markierten Linie ganz einfach mit einer Schere zuschneiden. Für 38/39 passt unsere Größe S/M perfekt. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da. Viele Grüße, Ihr stepz Team
Julia Kaiser
endlich morgens ohne stich in der ferse 🙏 kann ich echt nur empfehlen
Michael Schramm
55€ statt 135 klingt halt schon nach so nem klassischen fake rabatt den man überall sieht. bin da immer vorsichtig
Günther Dressler
also ich hab das paket genommen und für 3 paar finde ich 55 völlig ok. ein paar allein beim orthopäden kostet dich mehr und die fersenpolster waren noch dabei. bin zufrieden
Birgit Wagner
ich hatte schon nen termin für ne fersen op und hab den jetzt erstmal abgesagt. nach ein paar wochen mit den sohlen is es so viel besser geworden das ich es nochmal ohne op probieren will. mein arzt fand das auch ok
Karin Hofmann
bin in der pflege und steh quasi 8 std am stück. abends waren die füße immer wie blei. trag die jetzt seit 3 wochen im dienst und es is wirklich besser geworden. nicht alles weg aber deutlich
Andreas Fischer
wo genau bestellt man die jetzt? finde nur komische seiten wenn ich google
stepz Team
Hallo Andreas, die Original-Sohlen gibt es ausschließlich über unsere Seite wearstepz.com – dort läuft auch das aktuelle 3-Paar-Paket inkl. der GRATIS-Zugaben. Der Versand erfolgt aus Deutschland, in der Regel innerhalb weniger Werktage. Viele Grüße, Ihr stepz Team
Dieter Lämmle
die verarbeitung is ehrlich gesagt besser als ich dachte. hab genug china ware die nach zwei wochen platt is. die hier wirken stabil. bin 71 und sehr zufrieden
Nadine Brandt
der massage roller der dabei war is btw richtig gut abends vorm fernseher 👌 hatte ich gar nicht erwartet
Uwe Engelmann
hab für meinen vater bestellt 74 und seit der hüft op schlecht zu fuß. er ruft mich an und sagt junge die dinger sind ja super haha hat mich gefreut

Marion Krüger
also ich war erst echt skeptisch 55 euro is ja nich wenig für sohlen.. aber nach 2 wochen muss ich sagen der stich morgens beim aufstehen is weg. hätt ich nicht gedacht